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›› MehrBundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat am 24. August den Startschuss für das Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität in Deutschland“ gegeben.
Karte mit den deustchen Modellregionen
www.bmvbs.de/artikel-,302.1092406/Modellregiionen-Elektromobilita.htm
Die Rhein-Main-Region zählt bundesweit zu den wirtschaftsstärksten Metropolregionen sowie national wie international zu den zentralen Verkehrsdrehscheiben. Somit ist die Rhein-Main-Region ein idealer Standort, um Elektromobilität nachhaltig auf verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ebenen zu implementieren. Die Modellregion deckt durch die Ausdehnung auf Nordhessen eine große Bandbreite von verschiedenen Regionalräumen ab und weist das gesamte Spektrum an Bedarfslagen der Nutzerinnen und Nutzer von Mobilität auf. In Nordhessen leiten sich die Teilprojekte aus einem gewachsenen Netzwerk von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen ab.
In der Rhein-Main-Region wird ein aus mehreren Bausteinen bestehendes Konzept zur Einführung von nachhaltigen eletromobilen Lebensweisen umgesetzt.
Die Buslinie 103 soll Frankfurt, Mühlheim und Offenbach verbinden. Verschiedene Projekte werden zeigen, wie erneuerbare Energien in den Bereichen Verkehr, Wohnen und Arbeiten genutzt werden können.
Auf dem Rollfeld des Rhein-Main-Flughafens sollen elektrobetriebene Fahrzeuge eingesetzt werden.
Ein weiterer Baustein beschäftigt sich mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen beim stadtgebundenen Lieferverkehr.
Im Bereich Individualverkehr und ÖPNV werden weitere Modellversuche initiiert. Darüber hinaus soll schrittweise eine Infrastruktur für Elektromobilität aus- und aufgebaut werden und Mobilitätsanalysen einen zielgerichteten Ausbau der Modellregion gewährleisten.
In Nordhessen werden Projekte zum Aufbau von Ladeinfrastruktur und eines Fahrzeugpools angestrebt, die durch ÖPNV- und Logistikprojekte sowie den Ausbau der nötigen Ausbildungslandschaft ergänzt werden. Diese sollen mit ähnlichen Projekten in Südhessen vernetzt werden.
2009:
Konzeptentwicklung, Umsetzungsstrategien, Aufbau von Partnerstrukturen sowie Ein- und Errichtung der Demonstrationsumgebungen, Start erster Projekte
2010:
Implementierung unter Einbeziehung weiterer Regionen und Partner, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Medienkooperationen
anschließend:
Multiplikation auf Basis der Erfahrungen in der Implementierungsphase sowie begleitende Informationsarbeit in Veranstaltungen und durch Medienarbeit