Filme für die Erde
Mehr Filme findest du beispielsweise bei "Filme für die Erde", einer von der UNESCO ausgezeichneten Umweltinitiative mit Sitz in der Schweiz.
Mit Freunden gemütlich zusammen sitzen und Filme schauen - warum nicht mal zum Thema Nachhaltigkeit? Auch hier gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Filmen mit spannenden Themen und oftmals atemberaubenden Bildern. Hier einige Empfehlungen:
Unsere Erde
Unsere Erde ist ein aufwändigste Naturfilm, der über eine Dauer von 5 Jahren gedreht wurde. Im Mittelpunkt stehen Aufnahmen von Wildtieren, die fernab von der menschlichen Zivilisation leben. Daneben gibt der Film einen Überblick über die verschiedenen Klimazonen der Erde und erzählt die Geschichte des Lebens, vor allem über die Entstehung und Wirkung der Jahreszeiten auf die Tier- und Pflanzenwelt. Der Film begeistert mit eindrucksvollen Aufnahmen von Eisbärmüttern mit ihren Jungen, von Haien, die auf Robbenjagd gehen oder zeigt Elefantenherden auf ihrer Wanderung zu Wasserquellen.
Home
Der Film besticht mit seinen unglaublichen Luftaufnahmen aus verschiedenen Gebieten der Erde – vom tropischen Regenwald über die arktische See bis hin zu Großstädten wie Tokio, Dubai oder Lagos. Dabei werden verschiedene Themen wie die globale Erwärmung, Überbevölkerung, ökologische und soziale Probleme, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und der Artenschutz besprochen. Ziel des Filmes ist, die Biodiverität der Welt und die durch den Menschen geschaffene Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts zu zeigen.
Plastic Planet
Plastik spielt eine wichtig Rolle in unserem Leben und die Hauptrolle in diesem Dokumentarfilm. Regisseur Werner Boote reist um die Welt und zeigt Menschen bei ihrem Leben inmitten von Plastik. Ein besonderer Schwerpunkt des Films liegt auf den gefährlichen Subtanzen, die Plastik enthalten kann und die unsere Gesundheit gefährden. Daneben wird gezeigt, an welchen abgelegenen Orten Plastik zu finden ist, wie z.B. in der Wüste Marokkos und dem Pazifik.
We feed the World
Der Schwerpunkt des Filmes liegt auf der zunehmenden Massenproduktion von Nahrungsmitteln und der Industrialisierung. Es wird dargelegt, wie unterschiedlich die Produktionen weltweit ist, auf welche unterschiedlichen Weisen Rohstoff gewonnen, produziert, gehandelt, transportiert und entsorgt werden. So zeigt der Film beispielsweise wie in Andalusien in Anlagen Tomaten angepflanzt werden, die überwiegend von nordafrikanischen Arbeitskräften bewirtschaftet werden, um dann 3.000 Kilometer weit nach Europa transportiert zu werden.
Let’s make money
Let’s make money zeigt, welche Wege unser Geld nimmt. Er stellt Extreme dar, auf der einen Seite die afrikanischen Bauern oder indische Arbeiter, die unser Geld vermehren und auf der anderen Seite der gefeierter Fondsmanager. So werden die Ungerechtigkeiten deutlich, die in der Finanzwelt herrschen. Immer wieder werden von Manager, Investoren und prominente Vertreter der Wirtschaft und der Banken komplexe Zusammenhänge erklärt, wie Emerging Markets oder die Entwicklung der Insel Jersy von einer agra- und tourismuslastigen Wirtschaft hin zu einem internationalen Finanzzentrum.