Hessen aktiv: CO2-neutrale Landesverwaltung

Wie kann CO2-Neutralität erreicht werden?

Klimaneutralität ist ein integraler Ansatz mit drei wesentlichen Handlungsfeldern: Minimieren, Substituieren und Kompensieren von CO2-Emissionen. Dieser Ansatz soll im Projekt CO2-neutrale Landesverwaltung unter der Prämisse Minimierung vor Substitution vor Kompensation umgesetzt werden.

Minimieren

Minimierungsmaßnahmen lassen sich in vielerlei Hinsicht umsetzen, z.B. durch die energieeffiziente Nutzung von Wärme bzw. Kühlung oder bei Beleuchtungssystemen. Der entscheidende Anteil an der Ausschöpfung von Energieeinsparpotenzialen liegt bei Investitionen in energieeffiziente Gebäude, Technologien und Geräte.

Neben investiven Maßnahmen lässt sich aber auch ohne den Einsatz von finanziellen Mitteln durch bloße Verhaltensänderungen der Menschen wirksam Energie und damit Emissionen einsparen.

Substituieren

Die Energie- und Umweltbilanz kann durch den Einkauf von emissionsneutralen oder besonders emissionsarmen Energieträgern verbessert werden, z.B. durch den Einkauf von Ökostrom statt der Nutzung herkömmlicher Energiequellen oder durch die Verwendung von erneuerbaren Energien zur Bereitstellung von Heiz- und Prozesswärme an Stelle von Kohle oder Strom.

Kompensieren

Durch die Aktivierung der Potenziale zur Minimierung und Substitution können erhebliche Reduktionen erreicht werden, allerdings lassen sich nicht alle Emissionen vermeiden.

Die verbleibenden Emissionen können beispielsweise durch Ankauf und Stilllegung hochwertiger Emissionszertifikate aus Klimaschutzprojekten oder auch durch eigene Energieproduktion kompensiert werden.

 
 
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