Schluss mit Standby Verlusten im Juni! Denken Sie dran und vermeiden Sie unnötige Standby-Verluste am Arbeitsplatz.
Schluss mit Standby Verlusten im Juni! Denken Sie dran und vermeiden Sie unnötige Standby-Verluste am Arbeitsplatz.
Viele Elektrogeräte stehen unter Strom. Sie verbleiben im Standby, auch wenn sie scheinbar ausgeschaltet sind und längere Zeit nicht genutzt werden.
Der englische Begriff Standby steht für die Betriebsbereitschaft eines Gerätes. Oft wird Strom durch unnötigen Standby-Betrieb vergeudet. In Deutschland sind Standby-Verluste in Haushalten und Büros jährlich für einen Stromverbrauch von 22 Milliarden kWh verantwortlich. Dies entspricht Kosten von mindestens vier Milliarden Euro und erzeugt einen leicht vermeidbaren CO2-Ausstoß von über 14 Millionen Tonnen CO2 im Jahr.
Standby vermeiden am Arbeitsplatz
Der Monitor ist ein Klassiker des versteckten Stromraubs. Oft wird vergessen, den Monitor richtig auszuschalten. Aber gerade Röhrenmonitore sind als Stromfresser bekannt, sie benötigen ca. 60 bis 80 Watt. Dabei lohnt sich das Ausschalten schon bei Arbeitspausen ab 10 Minuten. In der Frühstücks- und Mittagspause oder während einer Besprechung genügt ein Druck auf den Schalter des Monitors, um seinen Energieverbrauch um ca. 90 % zu vermindern. Vermeiden Sie auch sogenannte Bildschirmschoner, sie verbrauchen nur unnötig Strom.
Die Energieverwaltung des Monitors kann oft selbst vorgenommen werden unter: Rechte Maustaste, Eigenschaften, Energieverwaltung oder unter Systemsteuerung, Energieoptionen!
Auch wenn der Computer runtergefahren ist, ist er oft nur scheinbar ausgeschaltet. Eine Steckerleiste kann hier sicherstellen, dass Sie Ihren PC auch wirklich zum Feierabend komplett vom Netz trennen. Möglich, aber etwas unbequemer ist, den Hauptschalter des PCs, meist auf der Gehäuserückseite, zu nutzen.
Trennen Sie auch Kopierer, Drucker oder Scanner zum Feierabend vom Stromnetz. Oft reicht eine kleine Erinnerungshilfe am Gerät, um den unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden und daran zu denken, die Geräte auch wirklich auszuschalten!
Neben den klassischen Bürogeräten gibt es natürlich auch andere heimliche Stromfresser im Büro. Vergessen Sie auch hier nicht die zahlreichen Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Mikrowellen, Milchaufschäumer, Ventilatoren usw., die sich in den Büroräumen und Teeküchen befinden. Hier kann man durch einfaches Ziehen des Netzsteckers auch zur Stromeinsparung beitragen.
Auch das lange Warmhalten des Kaffee auf der Platte der Kaffeemaschine ist eine Art Standby-Betrieb. Abhilfe schafft hier das Umfüllen des Kaffees in eine Warmhaltekanne oder einen -becher. So sparen Sie Strom und der Kaffee schmeckt besser!
Standby vermeiden, Klima schützen
Die schnellste und einfachste Lösung, um Standby zu vermeiden, ist die vollständige Netztrennung aller nicht benutzten Geräte. Diese Maßnahme verursacht keine Kosten! Bei Geräten, die keinen wirklichen „Ausschalter“ besitzen, reichen ein einfacher Netzschalter oder eine Steckerleiste, um die Geräte vollständig vom Netz zu trennen.
Mit Hilfe von Zeitschaltuhren, z. B. bei den Netzwerkdruckern, oder mit automatischen Energiemanagementsystemen, können elektronische Geräte für die Nachtzeit, das Wochenende oder während Arbeitspausen automatisch vom Netz genommen werden.
Fazit: Man muss nur dran denken, dann ist das Vermeiden von Standby auf unterschiedlichste Weisen möglich und ganz einfach:
In den meisten Fällen sind Standby-Stromverbräuche, meist auf der Rückseite des Gerätes, durch eine Wärmeerzeugung zu spüren. Oft weist auch ein Brummton, eine sichtbare Anzeige von Uhrzeit oder eine Leuchtdiode auf einen Standby-Stromverbrauch hin. Im Zweifelsfall hilft aber immer das Nachmessen. Mit der Zwischenschaltung eines Messgerätes zwischen Steckdose und Gerät kann man genau ablesen, ob hier Strom „versickert“.
Achtung: Klären Sie generell mit den zuständigen Systemadministratoren ab, eine Netztrennung Ihrer EDV Geräte möglich ist. Gerade beim PC und bei Multifunktionsgeräte mit eingebauter Festplatte und Softwaresteuerung (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax in einem Gerät) ist unbedingt eine Einzelfallprüfung erforderlich.