Bei CO2-Emissionen denkt fast jeder erst einmal an den Energieverbrauch durch Verkehr, Strom und Heizung. Doch auch unsere Ernährungsgewohnheiten tragen - mehr oder weniger - zum Klimawandel bei.
Erdbeeren im Winter, Rindfleisch aus Argentinien, Pizza aus dem Tiefkühlfach: Rund 20 Prozent der in Deutschland verursachten Treibhausgase gehen auf das Konto von Lebensmitteln. Die landwirtschaftliche Produktion und Weiterverarbeitung, der Transport vom Anbauort bis in den Supermarkt, aber auch das Erhitzen und Kühlen der Lebensmittel spielt dabei eine wichtige Rolle. Hinzu kommen die Treibhausgasemissionen, die durch Verpackungen und Einkaufsfahrten entstehen.
Für jeden Einzelnen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, beim Einkaufen, Zubereiten und Essen das Klima zu schonen. Denn Sie haben die Wahl, was auf Ihrem Einkaufszettel steht, was Sie im Restaurant bestellen, was in Ihrem Kühlschrank landet und wie Sie die Lebensmittel schließlich zubereiten. Ohne besonderen Aufwand können Sie Ihre Ernährung klimafreundlich gestalten und die CO2-Emissionen in diesem Lebensbereich um rund die Hälfte senken.
Und ganz nebenbei können Sie auch für sich etwas Gutes tun: Denn klimafreundliches Essen schmeckt und tut auch der Gesundheit gut!
Verfasser: Verbraucherzentrale Hessen e.V.
