Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Informationen haben wir in unserem Flyer für Sie zusammengefasst.
Staatssekretär Weinmeister überreicht die Urkunden
Fünf weitere hessische Unternehmen haben sich zum Klimaschutz verpflichtet. Das hat der Staatssekretär im hessischen Umweltministerium Mark Weinmeister am Montag in Wiesbaden mitgeteilt. „Das schützt nicht nur die Umwelt, sondern steigert auch die Wettbewerbsfähigkeit“, sagte der Staatssekretär.
Die Unternehmen verpflichten sich zur Aufstellung eines Aktionsplans zur Verbesserung der CO2-Bilanz. Durch die energetische Optimierung von Produktionsabläufen hätten die Unternehmen die Chance ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Laut Weinmeister sei es das Ziel der Hessischen Landesregierung, Potenziale zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien weiter auszuschöpfen und voranzubringen.
Die Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Umsetzung der Initiative wurde im Juni 2009 von der Nachhaltigkeitskonferenz beschlossen. Das erste Unternehmen unterzeichnete die Charta für den Klimaschutz im November 2009. Ingesamt zählt die Charta 105 teilnehmende Unternehmen. Die Nachhaltigkeitskonferenz unter Vorsitz des Ministerpräsidenten ist das oberste Entscheidungsgremium der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen nimmt Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen in die Verantwortung, um das Leben in Hessen heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten.
Die fünf Unternehmer sind:
e5.marketing GmbH, Frankfurt a. Main;
BZ Bildungszentrum Kassel GmbH, Kassel;
Zentrum Ideenmanagement, Frankfurt a. Main;
Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), Eschborn und
STI Group, Lauterbach.
Ministerin ehrt 16 neue Unternehmen beim Sommerempfang des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft
„Das Projekt „Hessen aktiv: 100 Unternehmen für den Klimaschutz“ ist Teil der Nachhaltig-keitsstrategie Hessen und möchte Unternehmen für die Notwendigkeit eines wirtschaftlich sinnvollen Klimaschutzes sensibilisieren“. Das sagte Umweltministerin Lucia Puttrich anlässlich der Ehrung von 16 weiteren Unternehmen auf dem Sommerempfang des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft e.V. Landesverband Hessen in Hattenheim. Mit den hinzugekommenen Unternehmen sei das Ziel, 100 Unternehmen zur Unterzeichnung einer Selbstverpflichtung zu bewegen, erreicht, betonte Puttrich. Man wolle jedoch weiter machen und weitere Unternehmen motivieren, sich am dem Projekt zu beteiligen.
„Ziel des Projekts ist die Verbreitung eines hohen Standards bei der Energieeinsparung, der Energieeffizienz und bei anderen klimarelevanten Maßnahmen. Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung des Nachhaltigkeitsprinzips geleistet und die Wirtschaftlichkeit der teilnehmenden Unternehmen gesteigert werden“, so Puttrich weiter.
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. Landesverband Hessen (BVMW) unterstützt die Landesinitiative und begleitet Unternehmen auf dem Weg zur nachhaltigen Wirtschaft. „Wir freuen uns, dass unsere Mitgliedsunternehmen so positiv auf die Initiative reagiert haben“, bilanziert Rüdiger Muth das Ergebnis vieler Gespräche in den vergangenen Wochen. „Durch unsere Nähe zu den Unternehmen wissen wir, dass viele das Thema Nachhaltigkeit bewegt. Der BVMW wird sie auch in Zukunft als Impulsgeber und Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik tatkräftig unterstützen.“ Beispielhaft verwies der Landesge-schäftsführer des BVMW Hessen auf das von Katja Weigand initiierte BVMW-Forum „Nachhaltige Wirtschaft im Mittelstand“. In diesem Forum werden künftig die Kompetenzen zum Thema Nachhaltigkeit innerhalb des Landesverbandes gebündelt. Für Unternehmen wird es u.a. einen Nachhaltigkeits-Check geben, der ihnen eine einfache Positionsbestimmung ermöglicht und ihr individuelles Potenzial für ein nachhaltiges Wirtschaften ermittelt.
Für Umweltministerin Lucia Puttrich sind die 100 Unternehmen eine motivierender Beitrag zur Nachhaltigkeit in Hessen. „Klimaschutz ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern rechnet sich auch für das Unternehmen. Die Unternehmen können bares Geld sparen und durch klimaschützende Maßnahmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern“, unterstrich die Ministerin.
Mit der Aufstellung eines Aktionsplans verpflichten sich die Unternehmen für mehr Klima-schutz – mit Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Effizienzsteigerung, zum Einsatz erneu-erbarer Energien oder zur Nutzung klimafreundlicher Verkehrsmittel.
Auskunft darüber, wie sich die Mitglieder der Charta des Umweltschutzes engagieren, gibt die Website www.hessen-nachhaltig.de/web/100-unternehmen-fur-den-klimaschutz. Zu ihren Maßnahmen, die unter dem Stichpunkt Best Practice dokumentiert sind, gehören u.a. das In-stallieren von Photovoltaikanlagen, Wärmedämmung, verbesserte Heizungstechnik und sprit-sparende Fuhrparke. Auch kleine Beiträge, wie abschaltbare Steckerleisten oder energiespa-rende Kopiergeräte, tragen zu CO2-Einsparung bei. Damit ist die Datenbank beispielgebend für weitere Unternehmen, die diesem Vorbild folgen wollen.
Hintergrund: Die 16 unterzeichnenden Unternehmen
all-tight GmbH
Ariston Fine Food GmbH
Bäckerei Kaiser
Berufsbildungswerk Südhessen
Gebrüder Hosenfeld GmbH & Co. KG
Hain Büro- und Computertechnik GmbH
Kochen ist Kultur
Mainfrost
Nemec TV GmbH
RESULTATE GmbH
Kreissparkasse Gelnhausen
Sparkasse Hanau
Sparkasse Oberhessen
TUJA Zeitarbeit GmbH
Velotaxi Frankfurt
Weberei Wenzel & Hoos GmbH
84 hessische Unternehmen haben sich bereits zum Klimaschutz verpflichtet. Das hat die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich am Freitag mitgeteilt. „Wir sind auf einem guten Weg, 100 Unternehmen zu gewinnen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen.“, sagte Puttrich.
22 Unternehmen unterzeichneten am Freitag auf dem Hessentag in Oberursel die Charta für den Klimaschutz. Die Unternehmen verpflichten sich zur Aufstellung eines Aktionsplans zur Verbesserung der CO2-Bilanz, der mehrere Maßnahmen beinhaltet. So stehen die Installation von Photovoltaikanlagen, Wärmedämmung, verbesserte Heizungstechnik oder spritsparende Fuhrparke in vielen Aktionsplänen. Doch auch kleine Beiträge, wie abschaltbare Steckerleisten oder energiesparende Kopiergeräte leisten einen Beitrag zur CO2-Einsparung.
„Klimaschutz ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern rechnet sich auch für das Unternehmen. Die Unternehmen können bares Geld sparen und durch klimaschützende Maßnahmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern“, unterstrich die Ministerin. Durch die energetische Optimierung von Produktionsabläufen hätten die Unternehmen die Chance ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Laut Puttrich sei es das Ziel der Hessischen Landesregierung, Potentiale zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien weiter auszuschöpfen und voranzubringen. „Dieses Ziel können wir nur erreichen, wenn auch die hessischen Unternehmen ihren Beitrag leisten. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen hier an einem Strang ziehen“, betonte Puttrich.
Die Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Umsetzung der Initiative wurde im Juni 2009 von der Nachhaltigkeitskonferenz beschlossen. Das erste Unternehmen unterzeichnete die Charta für den Klimaschutz im November 2009. Die Nachhaltigkeitskonferenz unter Vorsitz des Ministerpräsidenten ist das oberste Entscheidungsgremium der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen nimmt Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen in die Verantwortung, um das Leben in Hessen heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten.
Hintergrund:
Folgende Unternehmen erhielten die Charta für den Klimaschutz auf dem Hessentag 2011 in Oberursel:
Autohaus Weil aus Friedrichsdorf
Gutshof Kronenhof aus Bad Homburg
Behindertenhilfe Wetteraukreis aus Nidda
BTL-Veranstaltungstechnik aus Frankfurt a.M.
Büro für Kommunikation und Presse aus Friedberg
Common Works GmbH aus Frankfurt a.M
Entdecker GmbH aus Rosbach v.d.H.
Ernestotoys aus Gambach
Frankfurter Sparkasse
Frank Deponietechnik aus Wölfersheim
FormArt GmbH aus Oberursel
Hess Natur Textilien GmbH aus Butzbach
Klinik Hohe Mark aus Oberursel
Löw GmbH & Co. KG aus Frankfurt a.M.
Querbeet aus Reichelsheim
Rapp´s Kelterei aus Karben
Sauerland Stern Hotel aus Willingen
SIC Consulting aus Frankfurt a.M.
Stadtwerke Oberursel
Taunussparkasse
TK-Solar aus Niddatal
Trifolium – Beratungsgesellschaft mbH aus Friedberg
Rüsselsheim/Wiesbaden. In Wiesbaden hat heute ein neues, besonders repräsentatives Opel-Autohaus seine Pforten geöffnet. Das architektonische Highlight in der Mainzer Straße 140 ist ein wichtiges Element der Wachstumsstrategie des Unternehmens und dient als Pilotprojekt für für das neue frische Erscheinungsbild der Opel-Betriebe. Auf rund 1500 Quadratmetern präsentiert DELTA Automobile künftig die Opel-Produktpalette. Zur Eröffnung präsentierte Opel den elektrischen Ampera und gab einen Ausblick auf die Strategie zur Elektromobilität. Auch Testfahrten mit dem Brennstoffzellen-Erprobungsfahrzeug Opel HydroGen4 gehörten zum Programm. In der Ausstellung „Mobilität der Zukunft“ standen Opel-Experten den 250 geladenen Gästen Rede und Antwort.
Alain Visser, Opel-Vorstand für Vertrieb, Marketing und Aftersales, der im Ampera emissionsfrei nach Wiesbaden anreiste, sagte: „Unsere Modellpalette hat jetzt in der Landeshauptstadt eine angemessene Repräsentanz. Ich beglückwünsche Herrn Pirzadeh zu dem erstklassigen Autohaus. Mit der in diesem Jahr bevorstehenden Markteinführung des Ampera, des einzigen Elektroautos ohne Reichweiten-Beschränkung, ist Opel Vorreiter für fortschrittliche, praxisgerechte Mobilitätslösungen.“
Shahriar Pirzadeh, Geschäftsführer und Inhaber der DELTA Automobile GmbH & Co. KG, ergänzte: „Der Autostandort Wiesbaden ist sehr attraktiv und Opel ein starker Partner um unsere Marktführerschaft weiter auszubauen. Ich freue mich, dass wir nach nur einem Jahr Bauzeit unser repräsentatives Haus einweihen und ein Zeichen an der Automeile der hessischen Landeshauptstadt setzen können.“
Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei, nutzte die Eröffnung, um sich einen Überblick über die Aktivitäten von Opel in Sachen Elektromobilität zu verschaffen. Wintermeyer überreichte zudem Shahriar Pirzadeh die Urkunde der hessischen Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ für die ökologische Ausrichtung des neuen Autohauses.
Für Opel-Verkaufschefin Imelda Labbé ist das neue Autohaus ein wichtiges Standbein des Unternehmens in der Rhein-Main-Region: „Dank des Engagements unseres starken Partners DELTA Automobile, der bereits ein Autohaus in der Region betreibt, ist Opel bereits heute die Nummer eins in Wiesbaden – und zusammen sind wir bereit für weiteres Wachstum.“
Mit einer Investitionssumme von rund 4,5 Millionen Euro entstand nach einjähriger Bauzeit auf dem 4.000 Quadratmeter großen Grundstück ein attraktiver Gebäudekomplex. Die Verkaufs- und Betriebsfläche beträgt auf zwei Etagen rund 2.900 Quadratmeter. Wie ein 110 Meter langer, anthrazitfarbener Monolith, unterbrochen von einer großzügigen, 85 Meter langen Fensterfront, sticht das mit einem neuartigen Kunststoffgewebe bespannte Bauwerk ins Auge. Einen besonderen Akzent setzt an der Straßenfront ein riesiger Aluminium-Bügel, der zugleich als Sonnenschutz dient. Mit modernster LED-Technik lässt sich die Fassade zur Mainzer Straße in unterschiedlichen Farben illuminieren – sichtbar selbst bei Sonnenschein. Die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage versorgt das Autohaus mit Strom.
Die lichtdurchflutete, transparente Architektur des Ausstellungsraums wird von hellen Farbtönen dominiert. Mit der bündig in die Decke eingebauten, energiesparenden Linearbeleuchtung realisierten die Architekten ein einzigartiges Konzept: Durch die Opalglas-Abdeckung entstehen keinerlei störenden Schlagschatten auf dem Lack der ausgestellten Autos.
Das Unternehmen Koch GmbH & Co. KG erhielt die Zertifizierungsurkunde für ihr erfolgreich eingeführtes Energie-Management.
Seit dem 17.06.2010 ist die Koch GmbH & Co. KG Mitglied im Kreise der 100 Unternehmen für den Klimaschutz.
Am Dienstag unterzeichnete Bernd Brandl, Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland GmbH & Co. KG im Beisein von parlamentarischem Staatssekretär Peter Hintze, Bundestagsabgeordnetem Michael Meister und dem Bürgermeister Thorsten Herrmann die hessische „Charta für den Klimaschutz“. Damit verpflichtet sich das Unternehmen, vor allem zur Durchführung von Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur Energieeinsparung. Die Selbstverpflichtungserklärung der SAP Deutschland GmbH & Co. KG erfolgt im Rahmen des Projektes „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ und ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ist eine Initiative der Hessischen Landesregierung. Sie trägt dazu bei, eine langfristige Perspektive für Hessen zu entwickeln und das Leben heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten. Sie baut auf Engagement und aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und den verschiedensten Institutionen in ganz Hessen.
Der Unterzeichnung der Charta durch die SAP Deutschland GmbH & Co. KG ging die Aufstellung eines Aktionsplans für mehr Klimaschutz voraus. In dem Aktionsplan verpflichtet sich das Unternehmen Flugreisen zu reduzieren und hochwertige Videokonferenzmöglich¬keiten anzubieten und verstärkt die Bahn zu nutzen. Durch eine „Energiespar-Software“ soll der Energieverbrauch am Standort Bensheim gesenkt werden. Um den Papierverbrauch im Unternehmen zu reduzieren, werden die Drucker auf doppelseitigen Druck umgestellt, der Verbrauch visualisiert und die Mitarbeiter sensibilisiert.
Des Weiteren soll in Sachen Pendlerbewegungen der Mitarbeiter und Kraftstoffverbrauch der Firmenwagen Transparenz geschaffen werden und die Bildung von Fahrgemeinschaften gefördert werden.
Zusätzlich werden in diesem Jahr 30 Elektroautos auf mögliche Einsatzbereiche geprüft.
Seit mehr als 37 Jahren bürgt der Name SAP für Innovation, Erfolg und Kreativität. Als führender Anbieter von Unternehmenssoftware und drittgrößter unabhängiger Softwarelieferant der Welt werden maßgeschneiderte Unternehmenslösungen für mehr als 109.000 Kunden rund um den Globus entwickelt. Ihren Erfolg verdankt die SAP AG der hohen Qualität ihrer Produkte sowie der langjährigen Erfahrung und dem Know-how ihrer mehr als 53.000 Mitarbeiter weltweit.
Die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich hat die Anstrengungen hessischer Unternehmen im Klimaschutz gewürdigt. Viele hessische Unternehmen hätten erkannt, dass nachhaltiges Handeln wichtig sei, um den Erdball zu schützen und man durch Energie- und Ressourceneffizienz die Wettbewerbsfähigkeit steigern könne, sagte Puttrich am Freitag in Wiesbaden-Biebrich. Dort dankte sie den 61 Unternehmen, die sich im Rahmen der Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ bisher zum Klimaschutz verpflichtet haben.
„Klimaschutz ist wichtig, um den nachfolgenden Generationen ein gutes Leben zu ermöglichen und Chancen zu eröffnen“, sagte Puttrich. Zudem bringe er auch Vorteile für die Unternehmen. „Klimaschutz spart bares Geld. Durch die energetische Optimierung von Produktionsabläufen haben die Unternehmen die Chance ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern.“
Am Freitag unterzeichneten vier weitere Unternehmen die Charta: die All Service Gebäudedienste GmbH aus Frankfurt am Main, die Ovalo GmbH aus Limburg, das FNU Forschungszentrum Neu-Ulrichstein aus Homberg-Ohm und die Firma Druckkollektiv GmbH aus Gießen.
Hintergrund
All Service Gebäudedienste GmbH
Die All Service Gebäudedienste GmbH aus Frankfurt am Main investierte in einen effizienteren Brennwertkessel und eine Photovoltaikanlage. Des Weiteren wurden die Außenwände des Verwaltungsgebäudes mit Dämmung versehen und die Toiletten- und Flurbeleuchtung im Innenbereich mit Zeitschaltuhren ausgestattet.
OVALO-GmbH
Die Ovalo GmbH produziert mechatronische Antriebssysteme und Getriebe in den Räumlichkeiten des Mutterunternehmens der Interglobal Grundbesitz GmbH in Limburg an der Lahn. Hier wurde ein neues Energiekonzept in Kombination mit der Nutzung erneuerbarer Energien umgesetzt. Dabei wurden Wärmerückgewinnungs-, Energiespeicher- und Niedertemperatursystem so geschickt kombiniert, dass der CO2-Ausstoß im Vergleich zu der herkömmlichen Vergleichsanlage um 225 Prozent reduziert wurde.
FNU- Forschungszentrum Neu-Ulrichstein
Das FNU Forschungszentrum Neu-Ulrichstein in Homberg-Ohm ist ein Forschungszentrum für den Bereich Umwelt und übernimmt Verantwortung beim Klimaschutz im Gebäudebereich. Durch den Einsatz stromsparender Elektrogeräte konnte in der Vergangenheit bereits Energie eingespart werden. In den nächsten zwei Jahren sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
Für die Wärmeversorgung wird ein Blockheizkraftwerk errichtet und die Heizanlage mit einer Hocheffizienz-Pumpe ausgestattet. Die Dachisolierung wird erneuert und auf dem Werksgelände werden Fahrräder für kurze Wege zur Verfügung gestellt. Der benötigte Strom, der nicht vollständig vom BHKW produziert werden kann, wird ergänzend aus regenerativen Quellen bezogen.
Druckkollektiv GmbH
Die Firma Druckkollektiv GmbH aus Gießen steht für über 30 Jahre Erfahrung im Bereich intelligenter Druck- und Weiterverarbeitung und ist dieses Jahr für die Stimmzettel der Volksabstimmung verantwortlich. Für den Druck wird ein 100 Prozent Recyclingpapier genutzt. Zusätzlich dazu wird unter Einsatz von Ökostrom und mineralölfreien Druckfarben, sowie mit chemiefreier Druckplattenherstellung produziert. Durch die Summe dieser Maßnahmen wird der CO2-Ausstoß nachweislich um rund 30 Prozent im Vergleich zu einer konventionellen Produktion verrindert.
Sechs weitere hessische Unternehmen haben sich zum Klimaschutz verpflichtet. Im Beisein der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich unterzeichneten sie am Mittwoch in der Universität Kassel die Charta der 100 Unternehmen für den Klimaschutz.
„Klimaschutz ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern rechnet sich auch für das Unternehmen. Die Unternehmen können bares Geld sparen“, unterstrich Puttrich. Laut der Ministerin hätten sich bereits 50 Unternehmen zum Klimaschutz verpflichtet und weitere Firmen ihr Interesse bekundet. „Durch klimaschützende Maßnahmen können die Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und gleichzeitig einen Beitrag zur Reduktion der weltweiten Klimaproblematik leisten“, sagte Puttrich. Durch die energetische Optimierung von Produktionsabläufen hätten die Unternehmen die Chance ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Zu den unterzeichnenden Unternehmen zählen die Jumo GmbH & Co. KG aus Fulda, die Conrad Liphard & Söhne GmbH aus Großalmerode, sowie die Limón GmbH und die WEGU Gummi- und Kunststoffwerke GmbH & Co. KG aus Kassel, die Kasseler Verkehrsgesellschaft GmbH und die G. Junghans Kunststoffwaren-Fabrik aus Hessisch Lichtenau. „Wir sind auf einem guten Weg, die 100 zu erreichen. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig Klimaschutz und Energieeffizienz sind“, sagte Puttrich.
Hintergrund – Die einzelnen Unternehmen
JUMO ist einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik. Das Umweltmanagementsystem der JUMO GmbH & Co. KG entspricht den Anforderungen der DIN EN ISO 14001. Im Rahmen dieses Systems werden alle umweltrelevanten Tätigkeiten, Prozesse und Abläufe überprüft, bewertet und einer ständigen Weiterentwicklung unterworfen. Im Aktionsplan für den Klimaschutz führt das Unternehmen den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes, ein Energiecontrollingsystem sowie weitere Maßnahmen an.
Technische und feuerfeste Keramik wird in der Conrad Liphard und Söhne GmbH durch eine in den Produktionsprozess integrierte Wärmerückgewinnungsanlage umweltfreundlicher hergestellt. Mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage und einer sich in der Planungsphase befindlichen Kraft-Wärmekopplung wird der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 reduziert.
Die Limón GmbH ist ein Dienstleister und Lösungsanbieter für Energieeffizienz in der Industrie. Erforschte und entwickelte Innovationen werden in für Unternehmen nutzbare Produkte und Dienstleistungen umgesetzt. Um mit gutem Beispiel für die eigenen Kunden voran zu gehen, zeigt die Limón Gmbh durch die Einführung von Jobtickets für die Mitarbeiter, einem klimafreundlichen Fuhrpark und dem Einsatz von energiesparenden EDV-Geräten wie Energie in jedem Unternehmen eingespart werden kann.
Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft Aktiengesellschaft (KVG) ist zuständig für den ÖPNV in Kassel und der Region und sorgt somit für klimaschonende Mobilität. Als erstes und bislang einziges deutsches Nahverkehrsunternehmen hat die KVG ihre gesamte Fahrzeugflotte CO2-neutral gestellt und fährt auch in Hinblick auf weitere Umweltparameter bundesweit vorn. So setzt sie in ihrem Firmenfuhrpark seit etwa 10 Jahren Erdgasfahrzeuge ein und seit 2009 Elektro-Kfz.
Die seit fünf Generationen in Familienhand verbliebene G. Junghans Kunststoffwaren-Fabrik aus Hessisch Lichtenau plant für dieses Jahr den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes für die Erzeugung von Strom und Wärme. Seit dem Jahr 2009 wird durch Integration einer Winterentlastung Energie in der Kälteversorgung eingespart.
Optimierungsmaßnahmen in der Druckluft-, Wärme- und Kälteversorgung haben hohe Einsparpotentiale in dem Kasseler Kunststoff- und Gummiverarbeitungsunternehmen WEGU GmbH & Co. KG aufgezeigt. Auch in Zukunft werden im Bereich energiesparende Leuchtmittel und effiziente Heiztechnik Maßnahmen im Aktionsplan festgelegt.
50 hessische Unternehmen haben sich bereits zum Klimaschutz verpflichtet. Das hat die hessische Umweltministerin Lucia Putrich am Mittwoch mitgeteilt. „Wir sind auf einem guten Weg, 100 Unternehmen zu gewinnen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. Die Hälfte haben wir geschafft“, sagte Puttrich.
Als 50 Unternehmen unterzeichneten die Roth Werke aus Daupthetal am Mittwoch die Charta. Das Unternehmen verpflichtet sich zur Aufstellung eines Aktionsplans zur Verbesserung der CO2-Bilanz, der mehrere Maßnahmen beinhaltet. Roth plant unter anderem den solaren Strombezug und die solare Warmwassererwärmung für Produktions- und Lagerhallen sowie den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes für die Wärme- und Teilstromversorgung. Diese Investitionen ergänzen die zurzeit im Einsatz befindlichen Wärmepumpen, die mit Prozess-wärme betrieben werden.
„Klimaschutz ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern rechnet sich auch für das Unterneh-men. Die Unternehmen können bares Geld sparen und durch klimaschützende Maßnahmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern“, unterstrich die Ministerin. Durch die energetische Optimierung von Produktionsabläufen hätten die Unternehmen die Chance ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Laut Puttrich sei es das Ziel der Hessischen Landesregierung, Potentiale zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien weiter auszuschöpfen und voranzubringen. „Dieses Ziel können wir nur erreichen, wenn auch die hessischen Unterneh-men ihren Beitrag leisten. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen hier an einem Strang ziehen“, betonte Puttrich.
Die Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Umsetzung der Initiative wurde im Juni 2009 von der Nachhaltigkeitskonferenz beschlossen. Das erste Unternehmen unterzeichnete die Charta für den Klimaschutz im November 2009. Die Nachhaltigkeitskonferenz unter Vorsitz des Ministerpräsidenten ist das oberste Entscheidungsgremium der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen nimmt Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen in die Ver-antwortung, um das Leben in Hessen heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten.
Dautphetal, 19. Januar 2011.Die Roth Werke bekennen sich zur Initiative der hessischen Landesregierung
„100 Unternehmen für den Klimaschutz“.
Der mittelständische Hersteller unterzeichnete jetzt die Charta für den Umweltschutz in der Zentrale in Buchenau.
Darin verpflichtet sich Roth zur Aufstellung eines Aktionsplans zur Verbesserung der CO2-Bilanz, der mehrere Maßnahmen beinhaltet. Roth plant unter anderem Strombezug und Warmwassererwärmung für Produktions- und Lagerhallen aus Erneuerbaren Energien. Diese Investitionen ergänzen die zur Zeit im Einsatz befindlichen Wärmepumpen, die mit Prozesswärme betrieben werden.
Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Roth Unternehmensphilosophie. Christin Roth-Jäger, stellvertretende Geschäftsführerin Roth Industries, erklärte: „Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tragen gemeinsam Verantwortung für den Umweltschutz. Daher sehen auch wir uns als Unternehmen in der Pflicht. Wir leisten mit der Energie- und Ressourceneffizienz unserer Fertigungen und Betriebsabläufe einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz und damit einhergehend zur Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Die generelle ökologische Ausrichtung aller Bereiche unseres Unternehmens ist in unseren Firmengrundsätzen niedergelegt. Deshalb steht die Energieeffizienz auch im Fokus unserer Produktprogramme.“
Der Mittelständler bietet ein ganzheitliches Energiekonzept für Neu- und Altbau. Unter dem Motto „leben voller Energie“ vernetzt Roth seine Produktsysteme von der regenerativen Energieerzeugung über wirtschaftliche Energielagerung und Energieverteilung zu einem Komplettsystem aus einer Hand. Die Roth ÖkoEnergieSystemtechnik steht für erneuerbare Energien und Energieeffizienz und damit für Umwelt- und Ressourcenschutz, Kosten und Versorgungssicherheit. Die Technologien haben nicht nur die Zielsetzung, die Umwelt zu schonen, sondern auch den Anspruch durch intelligente Verknüpfung untereinander zur Steigerung der Energieeffizienz beizutragen.
Am Donnerstag, den 13.Januar 2011, unterzeichnen Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek, der Verbandsvorsteher und Jochen Becker, der Geschäftsführer des Zweckverbandes Lollar-Staufenberg, die hessische „Charta für den Klimaschutz“. Damit verpflichtet sich das Unternehmen vor allem zur Durchführung von Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur Energieeinsparung.
Die Selbstverpflichtungserklärung des Zweckverbandes Lollar-Staufenberg erfolgt im Rahmen des Projektes „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ und ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen.
Der Unterzeichnung der Charta durch den Zweckverband Lollar-Staufenberg ging die Aufstellung eines Aktionsplans für mehr Klimaschutz voraus. In dem Aktionsplan verpflichtete sich das Unternehmen zu einer Energieeinsparung durch ein neues Reglersystem. Mit diesem System wurde die Reinigungsleistung der Kläranlage in Lollar nochmals verbessert und der Stromverbrauch der Anlage wesentlich reduziert.
Die Installation dieses Reglers ist ein weiterer großer Schritt des Zweckverbandes Lollar-Staufenberg, seine Anlagen im Hinblick auf den Energieverbrauch verfahrenstechnisch zu optimieren. Eine Aufgabe, der sich das Unternehmen bereits über Jahre erfolgreich verschrieben hat.
Dem Zweckverband Lollar-Staufenberg (ZLS) gehören die Städte Lollar und Staufenberg sowie die Gemeinde Wettenberg mit insgesamt 9 Stadt- und Ortsteilen an.
Zu den Aufgaben des ZLS gehört die Wasserversorgung von der Wassergewinnung über die Speicherung bis zur Verteilung des Trinkwassers zu den einzelnen Haushalten. Auf der Entsorgungsseite die Abwasserableitung über die Hausanschlüsse, die Orts- und Verbindungskanäle bis hin zur zentralen Kläranlage. Dort wird das Abwasser vollbiologisch gereinigt und dann der Lahn wieder zugeführt.